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Der BHV-Hundeführerschein wurde in Zusammenarbeit mit führenden deutschen Tier-Verhaltenstherapeuten entwickelt, damit Hundehalter unter Beweis stellen können, dass sie ihren Hund im Alltag sicher unter Kontrolle haben und mit ihm weder Menschen noch andere Tiere gefährden.
Die Hundeführerscheinprüfung, die es je nach Leistungsstand in 2 Stufen gibt, wird von externen, eigens dafür zugelassenen Prüfern, abgenommen. Bei Stufe 1 ist der Hund an der Leine, bei Stufe 2 muss der Hund einige Übungen ohne Leine absolvieren.
Die Mensch/Hund-Teams müssen dabei typische Alltagssituationen gelassen meistern. Im praktischen Teil beobachtet der Prüfer Hund und Halter in typischen Alltagssituationen z.B. im Café, wenn der Hund unterm Tisch liegt und der Kellner kommt oder beim Bummel in der Fußgängerzone. Der Hund darf seine Umwelt weder gefährden noch belästigen.
Im schriftlichen Theorie-Teil müssen die Hundebesitzer einen Fragenkatalog beantworten, der sich über Lernverhalten und Kommunikation von Hunden, Hundeverhalten/-erziehung, Verhalten des Besitzers in der Öffentlichkeit, gesetzliche Regelungen, sowie Gesundheit und Aufzucht von Hunden u.v.m. erstreckt. Sein Bestehen ist die Voraussetzung zur Zulassung zum praktischen Teil.
Die Prüfung für den BHV-Hundeführerschein ist sehr umfangreich und setzt ein intensives Training voraus. Auch für die theoretische Prüfung, ist eine gute Vorbereitung erforderlich.